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    <title>Von der Lust und dem Frust, ein Buch zu schreiben – Meine kreative Abenteuerreise</title>
    <link>https://www.jessicamartin.de</link>
    <description>Ich nehme euch mit auf meine ganz persönliche Abenteuerreise. Wagt einen Blick hinter die Kulissen und erlebt die Entstehung meiner neuen Geschichte mit dem motivierenden Arbeitstitel »LBM20« mit. Durch regelmäßige Updates über meinen Schreibprozess und alles, was danach kommt bis über die Veröffentlichung hinaus, lasse ich euch ungeschönt an der Entstehung des dritten Bands meiner »Regenbogenpension«-Reihe teilhaben. Und der Arbeitstitel ist dabei tatsächlich Programm, denn die Veröffentlichung des Buches ist zur Leipziger Buchmesse 2020 fest eingeplant. Bis dahin sind es zwar noch einige Monate, aber ihr werdet sehen, dass die Zeit wie im Flug vergehen wird.</description>
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      <title>Von der Lust und dem Frust, ein Buch zu schreiben – Meine kreative Abenteuerreise</title>
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    <item>
      <title>Mittlerweile ist es pure Verzweiflung</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font color="#0321a6"&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Mittlerweile ist es pure Verzweiflung
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich hatte ja versprochen, dass sich mein nächster Post – also dieser – wieder um Band 3 dreht. Das tut er, aber leider habe ich nichts Neues zu berichten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist wie verhext. Ich bin vollmotiviert, den Jungs ihr HEA zu schreiben, aber wenn ich dann vor dem Laptop sitze, kommen die Worte nicht raus. Warum das so ist, habe ich noch nicht herausgefunden. So problematisch wäre das auch nicht, wenn nicht die Muse entschieden hätte, vorerst (bitte, bitte nur vorerst!!) das Handtuch zu werfen und mir eine andere Geschichte zu erzählen. Eine, die ich sehr gern schreiben möchte, aber doch nicht jetzt!
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           heul
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Außerdem ist noch so viel nebenbei zu tun: Band 2 der Regenbogenpension erscheint am 13. Dezember, auf den ich mich schon riesig freue. Die Geschichte für die LBM ist im Lektorat, also werden wir daran demnächst wieder intensiver arbeiten, und natürlich steht Weihnachten vor der Tür. Da ist privat viel zu tun. Umso wichtiger ist es eigentlich, dass ich mit Band 3 vorankomme. Eigentlich...
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einen Versuch wage ich noch. Heute schreibe ich mindestens drei Stunden an Bs, Ks und Ps Geschichte. Die armen Kerle stehen nach ihrem ersten Kuss (yes!!!) seit Tagen im Wohnzimmer rum und warten darauf, wie es nun weitergeht. Die Muse ist also nicht nur mir gegenüber echt grausam.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es tut mir wirklich leid, dass ich keine besseren Neuigkeiten habe, aber ich bin selbst genervt davon, dass es nicht weitergeht. Aber ich gebe das Buch definitiv nicht auf. Habt noch ein bisschen Geduld mit mir und meiner verräterischen Muse.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 03 Dec 2019 07:29:42 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Autorenleben - leider nicht nur träumen und schreiben</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/autorenleben-leider-nicht-nur-traeumen-und-schreiben</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font color="#0321a6"&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Autorenleben - leider nicht nur träumen und schreiben
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich würde euch heute gern erzählen, wie es mir beim Schreiben von Kapitel 12 ergangen ist, doch Band 3 der Regenbogenpension liegt seit 10 Tagen unangetastet auf meinem Laptop. Nicht freiwillig, das kann ich euch versichern. Die Jungs drängen sehr.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber das Autorenleben ist einfach dazwischen gekommen. Kurz vor Halloween (Reformationstag, für die Kirchgänger unter uns) hat meine Lektorin von Band 2 angeklopft. Die Beta-Dateien liegen ab und damit das Buch es im Dezember schafft, sollten wir mit der Überarbeitung des Manuskripts bis Mitte November durch sein, damit es dann in den Satz und zur Korrektur kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Also heißt es: Sorry, ihr Drei, ich muss mal eben zu euren Vorgängern. Obwohl das seltsam klingt, da die beiden aus Band 2 ja in Band 3 wieder mitspielen... also sind es wohl eher Mitstreiter...? Wie dem auch sei, Band 2 hat in dem Fall Vorrang, da können B, K und P so viel protestieren, wie sie wollen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Außerdem ist die Rückmeldung zu meinem Herzprojekt reingekommen, bei dem ich hier und da noch etwas ergänze. Alles top, fehlt nur noch ein Kapitel, das aber bereits besprochen und in meinem Kopf fertig ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nur mal so nebenbei, wenn all die Geschichten getippt wären, die in meinem Kopf schon fertig sind, könnte ich zwei Jahre Urlaub machen und keiner würde es merken... Aber da ich noch keinen (sexy) Assistenten gefunden habe, der meine Gedanken lesen kann, muss ich wohl oder übel noch selbst tippen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zurück zum Thema. Das Herzprojekt muss also noch ein Kapitel bekommen und Band 2 muss überarbeitet werden. Zum Glück sind es da eher Umformulierungen und keine großartigen inhaltlichen Änderungen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bin gerade mit der Hälfte des Manuskripts durch, da klopft meine Lieblingsverlegerin an: „Willst du mal das Cover sehen?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber ja!!! Ich muss dazu sagen, alles, was mich vom Überarbeiten ablenkt, ist willkommen, denn das ist absolut nicht meine Lieblingsbeschäftigung und wird es auch nie werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ergebnis der Coverschau: Wir sind beide nicht 100% begeistert. Der Kerl ist einfach nicht so unser Typ. Mein gestriges Frühstück habe ich dann damit verbracht, nebenbei Leckerchen auf Stockfotos anzuschauen. Gibt Schlimmeres, oder?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alles in allem sind also 3 dringendere Aufgaben reingekommen, die mich daran hindern euch von Kapitel 12 zu erzählen. Okay, ich muss zugeben, wenn ich das so lese, ist das Mimimi auf hohem Niveau.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zumal ich die Sache mit dem Cover ja recht schnell wieder von meinem Schreibtisch schieben konnte und die Überarbeitung der Beta-Dateien auch seit gestern erledigt ist. Ihr könnt euch also jetzt schon auf Band 2 im Dezember freuen. Bis dahin haben wir sicher auch ein tolles Cover.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich danke allen, die bis hierhin gelesen haben, für die kostenlose Therapiestunde. Es hilft ja sehr, wenn man sich einfach mal alles von der Seele redet/schreibt/wie auch immer.
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           lach
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mein nächster Post handelt wieder von Band 3 und B, K und P – versprochen. :-)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 07 Nov 2019 08:07:07 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Wie viel Hexe muss eine Autorin sein?</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font color="#0321a6"&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wie viel Hexe muss eine Autorin sein?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich hatte diese Woche eine kurze, aber sehr interessante Unterhaltung mit meinem Mann über das aktuelle Manuskript.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nachdem ich die Kapitel 9 und 10 recht flott fertig hatte und sie von meinen Beta-Leserinnen abgesegnet worden sind, wobei ich zwischen den Zeilen ein paar Hinweise aufgeschnappt und mir vorgenommen habe, die kleinen Details, die ihnen noch fehlen, in den nächsten Kapiteln aufzugreifen (sneaky, ich weiß ;-), wurde mir in Kapitel 11 meine Ungeduld zum Verhängnis. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zugegeben, wenn man bei mir betaliest, dann muss man schon hartgesotten sein. :-D Und auf alle Eventualitäten vorbereitet. Wie zum Beispiel, dass man ein Kapitel bekommt und ein paar Stunden später die panische Nachricht, doch noch nicht zu lesen, weil Frau Autorin noch was eingefallen ist, was unbedingt aus – in diesem Fall – Ks Perspektive erzählt werden und daher in dieses Kapitel muss.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Also saßen meine Betaleserinnen brav auf ihren Fingern (oder sie haben doch geschmult, das weiß ich nicht – ich hätt’s getan
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           lach
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          ), während ich mal eben noch knapp 2.000 Wörter
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           ergänzt
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          habe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als ich meinem Mann davon erzählt habe, hat er nur den Kopf geschüttelt und mich gefragt, woher ich denn wusste, dass die Szene noch in Ks Kapitel muss. Eine sehr gute und berechtigte Frage, die ich nur mit Magie, Hellseherei und
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           fühlte sich halt so an
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          beantworten konnte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber auch jetzt, nach längerem Nachdenken, kann ich immer noch nicht sagen, warum dieser Teil von K erzählt werden musste. Es ist tatsächlich einfach ein Gefühl, dass es sich nur so richtig anfühlt. Genau wie ich vorher gespürt habe, dass da noch was fehlt, und meine Beta-Mädels daher Geduld beweisen mussten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vielleicht ist es Intuition? Oder doch Hexerei? Ich weiß es nicht, aber vielleicht kennt ihr das auch, dass sich manche Dinge
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           richtiger
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          anfühlen als andere, obwohl es objektiv keinen Unterschied macht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hattet ihr dieses Gefühl vielleicht sogar schon mal beim Lesen? Habt ihr euch beim Lesen einer Szene gewünscht, sie lieber aus einer anderen Perspektive lesen zu können, obwohl es für die Handlung an sich keinen Unterschied gemacht hätte?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          PS: Ich liebe das Bild – das könnte ich beim
          &#xD;
    &lt;a href="/newpage1d89af39"&gt;&#xD;
      
           Magiern
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
           (Wortkreation der Autorin, deren Entstehung und Gebrauch man im verlinkten Buch nachlesen kann) an meinem neuen Manuskript sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 30 Oct 2019 13:50:21 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ostsee du hast mich wieder!</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/ostsee-du-hast-mich-wieder</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font color="#0321a6"&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ostsee du hast mich wieder!
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lange Zeit war es ruhig, aber ich habe den Blog hier nicht vergessen. Die Muse ist mir mit einem kleinen Projekt, das mir immer mehr ans Herz gewachsen ist, in die Geschichte gegrätscht. Nachdem ich das Projekt im Eiltempo abgeschlossen habe, geht es nun aber voller Elan wieder an die Ostsee.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bin mir allerdings nicht mehr sicher, ob ich die Deadline halten kann und das Buch zur LBM rauskommen wird. Wahrscheinlicher ist, dass es eher Juni wird – was auch wunderbar passen würde, da die Geschichte ja am Meer spielt. Aber egal, wann es sein wird, sie kommt nächstes Jahr und ich schreibe fleißig daran weiter.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und es wird spannend, denn nachdem die Jungs in Kapitel 8 zum ersten Mal etwas Zeit zu dritt verbringen, rücken Bs Sorgen und teilweise auch seine schwierige Vergangenheit immer stärker in den Vordergrund. Noch wissen P und K nichts davon, lediglich Bs Zögern ist für sie nachvollziehbar, aber genau das macht das Schreiben so spannend. Dieser Drahtseilakt, P und K authentisch auf Bs Eigenheiten reagieren zu lassen, B aber nicht zu sehr zu zügeln, damit es für den Leser spannend bleibt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich weiß, dass ich hier ein bisschen um den heißen Brei herumrede, aber ich bin mir noch unsicher, wie viel ich euch schon über B verraten kann. Da müsste ich mir erst noch mal Rat einholen, denn ich möchte euch zwar neugierig machen, aber ja nicht spoilern.
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           grins
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer schon ein bisschen was von mir gelesen hat, kann sich aber sicher sein, dass B kein 08/15-Standardproblemchen hat. Ich versuche ja, in meinen Büchern immer ein Thema aufzugreifen, dass noch nicht (so häufig) Aufhänger für Geschichten war. Gerade die menschliche Sexualität bietet einem so viel Spielraum und Möglichkeiten für spannende Geschichten. ;-)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 22 Oct 2019 11:28:26 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Exkurs: Recherche – Lästiges Übel oder schlicht Notwendigkeit?</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/exkurs-recherche-laestiges-uebel-oder-schlicht-notwendigkeit</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font color="#0321a6"&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Exkurs: Recherche – Lästiges Übel oder schlicht Notwendigkeit?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kapitel 7 ist ebenfalls erstaunlich flott getippt. Ich muss kaum „dirigieren“, denn die Männer wuppen dieses Kapitel quasi selbst. Lediglich eine kleine Recherche muss ich einschieben, denn irgendjemand kam auf die Idee, dass ein Protagonist Arzt sein soll.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Weil es gerade so schön passt und ich gefragt worden bin, ob ich das Recherchieren wirklich so exzessiv betreibe und es überhaupt in dieser Akribie notwendig ist, möchte ich gern näher darauf eingehen. Natürlich kann ich in diesem kleinen Exkurs nur für mich sprechen. Es soll kein Lehrvortrag sein und ich will hier nicht mit dem erhobenen Zeigefinger dastehen, sondern lediglich an einem Beispiel darstellen, warum
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           ich
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          es so mache, wie ich es mache.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mal angenommen, in der Geschichte passiert ein Unfall. Ich möchte gern, dass der Arzt kommen muss, es aber nicht so schlimm wird, dass der verletzte Protagonist ins Krankenhaus eingeliefert werden muss. Der Unfall gibt im Groben bereits die Art der Verletzung vor.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So weit so gut. Nun gibt es zwei Szenarien, wie diese Szene ablaufen kann: ohne Recherche und mit Recherche.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Ohne Recherche
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          schreibe ich im besten Fall eine Szene zusammen, die der Laie mir glaubt und der fachkundige Leser immerhin noch belächeln kann. Im schlimmeren (und vermutlich wahrscheinlicheren) Fall würde ich die Verletzung und medizinische Versorgung entweder dramatisieren und ein Arzt wäre eigentlich nicht nötig gewesen oder der herbeigerufene Mediziner verhält sich irrational oder gar fahrlässig, wenn er den Patienten nicht ins Krankenhaus einweist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Natürlich besteht zu einem geringen Prozentsatz auch die Möglichkeit, ohne Recherche eine faktisch richtige Szene darzustellen, aber die Wahrscheinlichkeit, eine plausible und glaubhafte Szene zu schreiben, ist weitaus höher, wenn ich (die ich keine medizinische Vorbildung oder Erfahrung mit Unfällen dieser Art habe) ein paar Stunden Zeit investiere und die angestrebte Verletzung und Notfallversorgung recherchiere.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich möchte natürlich niemandem vorschreiben, wie er oder sie eine Geschichte zu schreiben hat, aber ich habe schon zu viele Bücher gelesen in denen „könnte so passieren“ leider nicht funktioniert hat. Es reißt mich als Leser aus der Geschichte, wenn ich über einen offensichtlichen Fehler stolpere. Dann verliere ich das Vertrauen in den Autor und werde beim Weiterlesen automatisch nach Ungereimtheiten Ausschau halten, statt mich vorbehaltlos auf die Geschichte einzulassen und darin einzutauchen. Und aus Autorinnensicht betrachtet: Wenn man Glück hat, bemerkt der Leser den Fehler nicht oder zuckt nur mit den Schultern und liest weiter. Schlimmer ist es jedoch, wenn er das Buch zuklappt. Und im Anschluss eine Rezension verfasst.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das mag jetzt total lieblos klingen und so gar nicht mehr nach der romantischen Vorstellung einer Autorin im Schreibrausch, aber mir ist bei meiner Arbeit stets bewusst, dass ich hier ein Produkt erschaffe, für das meine Leser ihr sauerverdientes Geld ausgeben sollen. Ich verschenke mein Buch hinterher nicht an Freunde oder Familie, sondern ich biete es auf einem Markt an. Ich verlange Geld dafür und daher ist es meine Pflicht, meinen Lesern eine Geschichte anzubieten, die ich natürlich liebevoll geschrieben, aber eben auch gründlich recherchiert habe. Von meinem Bildungsauftrag, von dem ich mich auch im fiktionalen Romanbereich nie wirklich freisprechen kann, mal ganz zu schweigen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich einen Maler beauftrage, will ich schließlich auch, dass er sein Handwerk versteht, und nicht nur glaubt zu wissen, wie man einen Farbeimer umrührt und eine Farbrolle über die Wand bewegt. In beiden Fällen mag das Ergebnis das gleiche sein: Farbe an der Wand. Aber es sind die Feinheiten, die den Unterschied machen und die mich davon überzeugen, beim nächsten Mal den gleichen Maler wieder zu beauftragen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So, nun wisst ihr, wie wenig romantisch mein Job eigentlich ist. Aber ich finde ihn gerade deswegen auch unglaublich spannend. Ich habe mir für meine Ausbildung, mein Studium und meine anschließenden Jobs schon einiges an Fachwissen anlesen müssen, aber noch nie habe ich so eine breite Palette an Dingen gelernt, wie seit meinem Autorendasein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und nachdem ich das nun losgeworden bin, widme ich mich Kapitel 8 der Geschichte. :-)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 07 Oct 2019 07:55:16 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wer möchte denn mal luchsen? - Leseprobe (2)</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/wer-will-denn-mal-luchsen-leseprobe-2</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font color="#0321a6"&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wer möchte denn mal luchsen? - Leseprobe (2)
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da die Geschichte ordentlich voranschreitet, kann ich euch mit einer neuen Leseprobe beglücken. Diesmal lernt ihr P kennen. :-) Immer dran denken, ihr bekommt hier meine unlektorierten und unkorrigierten geistigen Ergüsse. Im Buch kann es durchaus etwas anders stehen, aber das macht das Schreiben und Veröffentlichen von Büchern ja erst richtig spannend. ;-)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Kapitel 2
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           P
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Ich kann es nicht erwarten, dass es achtzehn Uhr wird und ich den Laden schließen kann. Tante Lydie hätte mir wirklich sagen können, dass dieser
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           schräge Künstlervogel
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          zum Niederknien attraktiv ist. Hach, allein diese völlig zerzausten blonden Locken. Als wäre er gerade erst aus dem Bett gefallen. Wobei das bei Künstlern ja nicht ungewöhnlich wäre. Nicht, dass ich viele kenne. Vermutlich ist das nur ein Vorurteil, auch wenn er zugegeben hat, oftmals unpünktlich zu sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Noch faszinierender als seine Frisur sind seine Augen. Ich habe noch nie jemanden mit einer so undefinierbaren Augenfarbe gesehen. Rund um die Pupille ist seine Iris ganz hell, mit ein paar grünlichen Sprenkeln. Nur der äußere, tiefblaue Ring zeigt, welche Farbe sie tatsächlich hat. Ich bin sehr gespannt, wie sie im hellen Sonnenlicht wirken. Und wie im schummrigen Schlafzimmerlicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Faszinierend ist auch, dass ihm gar nicht bewusst zu sein scheint, wie attraktiv er ist. Na ja, oder dass ich mit ihm geflirtet habe. Normalerweise ist es wirklich nicht meine Art, wildfremde Kerle derart manipulativ aufzureißen und ihnen das Date mehr oder weniger unterzujubeln. Jedenfalls hoffe ich, dass er gecheckt hat, dass wir ein Date haben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zumindest bin ich mir zu etwa achtzig Prozent sicher, dass er auf Männer steht. Er hat mein Make-up gelobt, interessiert meine Fingernägel gemustert und die meiste Zeit über gelächelt. Also, wenn er nicht gerade irritiert die Stirn gerunzelt hat. Das sorgt noch für die zwanzig Prozent Zweifel.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich hoffe jedoch sehr, am Ende des Abends genau zu wissen, zu welchem Geschlecht sein innerer Kompass ihn lotst. Kann natürlich auch sein, dass er bi ist, aber das würde mich nicht stören. Solange er treu und tatsächlich so süß ist, wie er bisher gewirkt hat, ist mir egal, mit wem er vor mir zusammen war. Aber vermutlich sollte ich erst mal abwarten, wie das Date läuft, ehe ich an irgendwas Richtung Schlafzimmer denke. Obwohl er nicht wie ein aggressiver Typ oder gar Psychopath wirkt, sieht man denen das ja nicht immer direkt an. Manche entpuppen sich auch erst nach einiger Zeit als Arschlöcher.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 30 Sep 2019 06:54:18 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Kleiner Rückblick und Ausblick</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font color="#0321a6"&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Kleiner Rückblick und Ausblick
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Meine Betaleserinnen sind wegen des genderfluiden Protas sehr überrascht. Positiv, zum Glück, und es wurde zwischenzeitig sogar die Frage aufgeworfen, ob Oli dann in Band 4 xies Glück findet. Dies ist nicht vorgesehen (bisher gibt es nicht mal die Überlegung, geschweige denn eine Besetzung für Band 4), aber ich würde nicht ausschließen, dass ich irgendwann mal ein Buch mit einem genderfluiden Hauptprotagonisten schreibe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.karostein.de/bücher/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Karo Stein
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
           hat es ja bereits vorgemacht und eine schöne Geschichte zu dem Thema geschrieben. Schaut ruhig mal in ihr
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.amazon.de/Ch%C3%A9ri-Weil-du-mich-siehst-ebook/dp/B07HRYM465/)" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           »Chéri: Weil du mich siehst«
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          rein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für Kapitel 6 hatte mir die Muse ganz zu Anfang schon eine Szene vorgesagt, daher geht das Schreiben super flott. Nach zwei Tagen, besser gesagt Abenden, habe es ich abgeschlossen und kann es an meine Mädels rausschicken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bereits jetzt – Wortstand: ca. 23.000 Wörter – ist klar, dass die Geschichte zwar durchaus ihre ernsten Momente haben wird, aber größtenteils von der liebenswerten Unbeholfenheit der Jungs dominiert wird. Sie sind aber auch einfach zu putzig zusammen. Also, noch sind sie nicht zusammen – Achtung, Spoiler: Noch nicht mal zu dritt aufeinandergetroffen –, aber jede Paarung für sich ist schon süß. Ich kann es kaum erwarten, die drei zusammen zu erleben, daher schreibe ich mal flott weiter und schaue, was sie so aushecken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im nächsten Beitrag bekommt ihr noch mal eine kleine Leseprobe, damit ihr wisst, was mich und meine Beta-Mädels so amüsiert. :-)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Außerdem muss ich mal loswerden, dass mir das Buchtagebuch hier irre viel Spaß macht. Es ist eine super Gelegenheit, jedes Kapitel noch mal Revue passieren zu lassen und gleichzeitig darüber nachzudenken, was noch kommen soll. Zwar erfordert das Schreiben der Blogbeiträge schon einiges an zusätzlicher Zeit und Arbeit, aber ich freue mich über das Feedback, das mich über die verschiedenen Kanäle (Kommentare hier, per E-Mail und über Facebook) erreicht. Macht gern weiter so und denkt dran, dass ihr jederzeit Fragen stellen könnt, wenn ihr mehr Informationen über irgendein Thema oder einen Aspekt haben wollt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 26 Sep 2019 07:00:02 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unverhofft kommt oft</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/unverhofft-kommt-oft</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font color="#0321a6"&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Unverhofft kommt oft
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das halbe Kapitel 5 ist getippt und ich mag K sehr, aber er ist ein bisschen verpeilter als ich, daher müssen wir uns wohl erst noch zusammenraufen. Auch wenn ich noch ein paar Probleme habe, seine Persönlichkeit zu erkennen und ihn und seine Gedanken in passende Worte zu verpacken, plaudert er zumindest eifrig. Super ist auch, dass er einsichtig über mögliche moralische Bedenken seiner Handlungen ist, auch wenn das sein Herz nicht wirklich beeindruckt. Genauso wenig wie die Muse, die gerade mächtig Spaß hat. Hin und wieder muss ich K sogar bremsen, damit er nicht schon zu viel erzählt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Während des Schreibens habe ich immer ein Auge auf die Wortzahl pro Kapitel, damit sie halbwegs einheitlich sind. In diesem Buch scheinen die Kapitel so zwischen 3.000 und 5.000 Wörter stark zu werden, da würde ein 10.000-Wort-Kapitel dann schon arg aus der Reihe fallen. Aber ausschließen würde ich es auch nicht, denn was raus muss, muss raus. ;-)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gleichzeitig treffen wir in diesem Kapitel alte Bekannte wieder, was ich bei Reihen am meisten liebe. Es ist eine Herausforderung den Tonfall, der Protagonisten wieder zu treffen, aber da hilft es, wenn ich noch mal kurz (hahaha!) in die jeweilige Geschichte reinlese.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der zweiten Hälfte des fünften Kapitels taucht plötzlich ein genderfluider Nebenprota auf, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe. Das wird spannend. Und führt – wieder einmal – zur Recherche.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Meine Verlegerin findet die Idee ebenfalls toll, denn leider ist diese Personengruppe in queeren Geschichten noch arg unterrepräsentiert (für den Rest der Romanwelt kann ich keine Aussage treffen, denn ich lese ausschließlich schwule Geschichten), und nachdem wir eine Weile über die Pronomen gesprochen und uns dahingehend verständigt haben, freue ich mich umso mehr, Oli (diesen Namen verrate ich euch :-D ) besser kennenzulernen, auch wenn xier ein Nebencharakter bleiben wird. Zumindest in diesem Buch. ;-)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 23 Sep 2019 06:46:55 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Es war einmal ein Plot...</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font color="#0321a6"&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Es war einmal ein Plot...
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Rückmeldungen über Kapitel 4 sind da und meine eine Beta-Leserin hatte ihr
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Aha!
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          -Erlebnis. Ich finde das super witzig, denn ich glaube, damit hat sie wirklich nicht gerechnet. Hihi.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In Kapitel 5 muss K jetzt aber zu Wort kommen. Ich meine, es ist ein Dreier und wir sind bei knapp 15.000 Wörtern. Da sollten die Leser K vielleicht auch mal so richtig persönlich kennenlernen, denke ich. Oder nicht? Doch. Muse, was sagst du? Hm. Sie ist keine Hilfe. Mist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich entscheide kurzerhand allein, dass K jetzt dran ist. Nennt es Bauchgefühl oder Aktionismus, aber irgendwie muss es schließlich weitergehen. Außerdem will ich ihn endlich richtig kennenlernen. Zudem hatte ich ursprünglich ja mal einen Plot geplant und den sollte ich
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           möglicherweise
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          etwas konsequenter weiterverfolgen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich muss zugeben, K zu schreiben, gestaltet sich jedoch nicht ganz so einfach, wie ich erwartet habe. Nachdem ich ein ganz gutes Gefühl für B und P entwickelt habe, kenne ich K ja quasi noch gar nicht. Ich stelle mir einen jungen Arzt vor, der zwar souverän im Umgang mit Patienten ist, aber wenn es um Herzensangelegenheiten geht, schnell mal nervös wird. Er sollte geduldig, aufgeschlossen und nett sein, aber nicht verweichlicht oder albern rüberkommen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Verdammt, das ist echt schwierig. Vermutlich ist er deswegen bisher auch nicht selbst aktiv zu Wort gekommen. Aber ich werde mich auch nicht länger davor drücken. Zum Glück ist die Rohfassung ja auch noch nicht in Stein gemeißelt und im Zweifel müssen die Beta-Leserinnen mir sagen, wenn ich voll daneben liege. Spätestens meine Lektorin wird es mir mitteilen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 19 Sep 2019 06:43:54 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Es geht ein bisschen stockend, aber es wächst</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font color="#0321a6"&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Es geht ein bisschen stockend, aber es wächst
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Reaktionen meiner Betas sind verhalten. Hm. Na ja, zumindest hat angesichts des Themas keine von beiden hingeschmissen oder mich für völlig banane erklärt. Stattdessen sind beide sehr gespannt, wie sich das wohl ausgehen wird, aber zuversichtlich, dass die Autorin das schon hinkriegt. Nur ein Druck und so, ich verstehe schon.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Allerdings stehe ich bei Kapitel 4 vor dem gleichen Problem wie bei Kapitel 3. Wer erzählt es? Freiwillige vor! Das habe ich mir bei der Plotplanung irgendwie einfacher vorgestellt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          B kann es nicht wieder machen, K ist auch (immer) noch nicht dran, also wird P es richten müssen. Leider weiß ich von ihm immer noch nicht, was er beruflich macht. Ist aber langsam relevant, also müsste da jetzt mal was kommen. Muse, du darfst dich angesprochen fühlen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ohne rechten Plan schreibe ich erst mal drauflos – wir erinnern uns, das ist
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           nicht
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          meine Stärke. Aber ich weiß zumindest, was bis zur Hälfte des Kapitels passieren soll und wie P und B ihre Beziehung stärken werden. Dafür muss ich eine kleine Recherche einschieben, denn ich bin kein Künstler und habe keine Ahnung vom Zeichnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Stunde später weiß ich aber alles über Fluchtpunkte und Fluchtlinien und kann theoretisch ein Haus, eine Straße oder auch alles andere Quadratische perspektivisch korrekt zeichnen. Die Betonung liegt auf theoretisch. Zum Glück gibt es am Ende keinen Test darüber. Wer kam eigentlich auf die Idee, dass ich ein Buch über einen Künstler schreiben sollte?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Danach geht es aber wieder etwas flüssiger weiter. Auch, dass B in dem Kapitel zwei - aus Ps Sicht - bedeutende Taten vollbringen wird, ist klar, doch irgendwann komme ich an den Punkt, an dem ich einbauen will, was P beruflich macht. Das ist wichtig für den weiteren Verlauf.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Muse schweigt und verdreht nur die Augen. Irgendwann erkenne ich dann doch das Offensichtliche und die Puzzleteile fügen sich zusammen. Zusätzlich wird der Spannungsbogen durch zwei kleine Sätze noch stärker ausgebaut, als ich es an dieser Stelle erwartet hätte. Es wäre sehr viel einfacher gewesen, so was vorher zu wissen, aber ich bin ja nur die Autorin.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So, noch mal rasch Drüberlesen, dann noch mal gründlich, damit aus Leutchen nicht wieder Leuchtchen werden – sehr zur Belustigung meiner Betaleserin. Ein paar Fragen dazu überlegt und ab geht die Post.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 16 Sep 2019 06:52:47 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Geplantes Chaos – Logik, die nur die Muse kennt</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/geplantes-chaos-logik-die-nur-die-muse-kennt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font color="#0321a6"&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Geplantes Chaos – Logik, die nur die Muse kennt
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die erste Reaktion meiner einen Betaleserin nach dem Lesen von Kapitel 2 ist: "Ich hab jetzt Appetit auf Fisch."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist schon mal super. Meine andere Betaleserin schockiert mich da schon etwas mehr. Wobei schockieren das falsche Wort ist. Sie überrascht mich eher, weil sie ein Detail völlig anders versteht, als ich es erwartet hätte. Das ist überhaupt nicht schlimm, denn es wird sich alles im Verlauf der Geschichte aufklären und ich freue mich jetzt schon auf ihr
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Aha!
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          -Erlebnis.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nachdem Kapitel 2 abgesegnet wurde und ich noch die letzten Vertipper korrigiert und fehlenden Wörter ergänzt habe (wer braucht schon Artikel?), geht es mit Kapitel 3 weiter.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da B und P schon zu Wort gekommen sind, wäre es eigentlich logisch, dass nun K dran kommt, aber irgendwie fühlt es sich nicht richtig an, ihn dieses Kapitel erzählen zu lassen. Es würde funktionieren, aber irgendwie...
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           passt
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          es einfach nicht. Muse schüttelt auch den Kopf, daher muss K auf seinen großen Auftritt noch ein bisschen warten. Außerdem will ich hier eine der Szenen einfügen, die die Muse mir schon vorher erzählt hat. Und die wird aus Bs Sicht geschildert. Mein angestrebtes Muster B, P, K, B, P, K, B... ist somit schon nach Kapitel 2 dahin. Das kann ja noch heiter werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Allerdings baut sich der Spannungsbogen nun deutlicher auf. Nach dem ersten Kennenlernen und "Vorgeplänkel", sollte für den Leser ersichtlich sein, dass ein Happy End für alle Beteiligten nicht so einfach greifbar sein wird. Klar, sonst wäre die Story nach 3, 4 oder 5 Kapiteln beendet und ich kann mich vor lauter Mails von enttäuschten Lesern nicht mehr retten. Das möchte ich unbedingt vermeiden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Also baue ich die Spannungsbogen weiter aus. Dazu kommt mir meine vorherige Recherche zugute, denn ich kann flüssig schreiben, ohne erst alles nachschauen zu müssen. Natürlich wird dem Leser jetzt hoffentlich auch klar, warum B in den ersten Kapiteln auf eine bestimmte Weise reagiert hat. Gleichzeitig liebe ich seinen fehlenden Filter immer mehr. Seine Dialoganteile zu schreiben, hat mir schon in Band 2 irren Spaß gemacht, daher bin ich umso glücklicher, dass die Muse mir Band 3 geflüstert hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mal sehen, was die Betaleserinnen zum ersten wichtigen Highlight der Geschichte sagen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 12 Sep 2019 06:30:03 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Recherche – Hört das denn nie auf?</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/recherche-hoert-das-denn-nie-auf</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font color="#0321a6"&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Recherche – Hört das denn nie auf?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Kapitel 2 hält eine neue Herausforderung parat, denn zum ersten Mal wechselt der Erzähler. P ist dran und auch wenn die Muse eine wunderbare Souffleuse ist, brauche ich ein paar Anläufe, um in seinen Kopf zu schlüpfen. Gleichzeitig unterhält P sich mit B, sodass Bs Worte, Gestik und Mimik natürlich auch Bs Persönlichkeit widerspiegeln müssen, während P sie vielleicht völlig anders interpretiert. Es wird später Aufgabe der Betaleserinnen (und des Lektorats) sein, zu beurteilen, wie gut mir das gelungen ist.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Allen Schwierigkeiten zum Trotz macht es irre viel Spaß, die beiden bei ihrem Kennenlernen zu beobachten. Zumal sie ganz andere Typen sind, als ich selbst es bin. Auch erfahre ich ganz neue Dinge über P. Zum Beispiel, dass er eine Nussallergie hat. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Während des Schreibens muss ich mich daher immer wieder meiner bevorzugten Suchmaschine bedienen, denn ich brauche alle Informationen über die Symptome und vorsichtshalber auch gleich über die Notfallbehandlung einer Nussallergie. Dann brauche ich für dieses Kapitel auch noch Cocktailrezepte und leckere Fischgerichte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Natürlich kommt der Fisch aus der Ostsee, daher lande ich irgendwann in einem Anglerforum und lese mich durch die Beiträge darüber, welcher Fisch in welcher Ostseeregion am ehesten gefangen wird. Das Abspeichern der Links darf ich zwischendurch nicht vergessen, denn falls ich die Informationen später noch mal brauche, suche ich mich sonst dumm und dämlich danach.
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Been there, done that, even got the t-shirt.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          Kostet unnötig Zeit und ist mit ein paar vorbereitenden Klicks vermeidbar.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nachdem ich weiß, welcher Fisch auf dem Teller landen könnte und dass Nüsse ein No-Go sind, geht es zurück zu den Rezepten. Ich bekomme plötzlich Lust zu kochen, worüber die Familie sich freut. Win-Win für alle, würde ich sagen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Recherche hat vermutlich genauso lange gedauert, wie das Schreiben des Kapitels an sich, aber meine Protagonisten sind mit ihrem Essen zufrieden und verbringen einen tollen Abend. Ich lese das Kapitel noch ein paarmal durch, bessere Tippfehler aus und formuliere seltsame Sätze um, dann geht es auch schon ab an die Betaleserinnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 10 Sep 2019 08:11:24 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Auftritt: Beta-Leserinnen</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/auftritt-beta-leserinnen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font color="#0321a6"&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Auftritt: Beta-Leserinnen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es dauert maximal zwei Tage (nicht vergessen: ich schreibe hauptberuflich), dann ist das erste Kapitel in seiner Rohfassung fertig. Ich lese natürlich noch mal drüber. Auch noch ein zweites Mal, aber dann geht es an meine Betaleserinnen. Sie warten schon ganz ungeduldig.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich stelle noch einen kleinen Fragenkatalog zusammen, denn auch wenn die Mädels die Geschichte unvoreingenommen lesen sollen, brauche ich in der Regel Feedback zu bestimmten Stellen. Mich interessiert, ob Charakterzüge sympathisch wirken oder ob Situationen schlüssig sind.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei diesem Kapitel will ich wissen, ob der Einstieg gelungen ist und ob B, den meine Betaleserinnen aus Band 2 kennen, auch in »LBM20« wiedererkennbar ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kaum haben meine Mädels das Dokument in ihren Postfächern, ist es an mir, ungeduldig zu warten. Sobald sie es gelesen haben, bekomme ich Feedback. Und da beide unterschiedliche Herangehensweisen haben, fällt dies meist auch ganz unterschiedlich aus.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Betaleserin schreibt mir Ihre Gedanken als Kommentare (oder mit Hilfe von Gifs) an den Rand, was ich liebe, denn so bin ich quasi live dabei und kann nachvollziehen, ob meine Witze ankommen. Auch ob Szenen so wirken, wie ich sie geplant habe, kann ich durch ihre Kommentare super sehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit meiner anderen Betaleserin führe ich ein Gespräch per Messenger, wobei wir über alles diskutieren, was ihr aufgefallen ist und was ich wissen möchte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei beiden Rückmeldungen geht es nicht um Lobhudelei, sondern um ehrliche Kritik. Ein „Hä? Ergibt doch gar keinen Sinn.“ ist für mich in diesem Stadium viel hilfreicher als jedes Lob über witzige Szenen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Feedback zu Kapitel 1 fällt durchweg positiv aus. Der Einstieg ist gelungen und beide wollen wissen, wie es weitergeht. Also, auf zu Kapitel 2.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 05 Sep 2019 06:24:09 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Wer möchte denn mal luchsen? - Leseprobe (1)</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/wer-moechte-denn-mal-luchsen-leseprobe-1</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font color="#0321a6"&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wer möchte denn mal luchsen? - Leseprobe (1)
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Eigentlich habe ich für heute den Auftritt meiner Betaleserinnen geplant, aber stattdessen schiebe ich eine kleine Leseprobe ein. Wenn ihr nun schon bei der Geburt des Buches so gespannt dabei wart, habt ihr euch definitiv auch einen kleinen Einblick in das ersten Kapitel von »LBM20« verdient. Natürlich hat noch kein Lektor oder Korrektor drüber gelesen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Es gibt schöne Geräusche und es gibt weniger schöne Geräusche. Seinem besten Freund beim Sex zuhören zu müssen, ist wohl das am wenigsten Schönste. Wir kennen uns seit zwölf Jahren, haben jeden Scheiß zusammen erlebt, miteinander gelacht, uns angebrüllt und mehr als eine Nacht zusammen fluchend an der Konsole durchgezockt. Wir wissen alles übereinander, aber was zu weit geht, geht zu weit.
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Noch vor dem Finale schnappe ich mir meinen Rucksack und mein Board und beschließe, noch eine Runde zu skaten, bevor ich zum Leuchtturm fahre. Im Moment ist mir dort noch zu viel los. Menschen sind nicht so mein Ding, schon gar nicht fremde, und wenn ich nicht müsste, würde ich mich dort auch nicht blicken lassen. Aber ich habe Frau Gierse geschrieben, dass ich heute in ihren Laden komme und meine Bestellung abhole.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           [...]
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kaum habe ich die Promenade erreicht, verstopfen Touristen mit riesigen Strandtaschen, aufgeblasenen Luftmatratzen und plärrenden Kindern den Weg. Mehrmals muss ich anhalten oder ausweichen, doch statt sich zu bedanken, dass ich ihre Gören nicht über den Haufen fahre, wenn sie sich von den Händen ihrer Eltern losreißen oder unvermittelt stehenbleiben, bekomme ich böse Blicke zugeworfen und werde angepflaumt. Gott, wie sehr ich die Urlaubszeit hasse.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Trotzdem komme ich etwas zu früh an dem kleinen Souvenirladen am Leuchtturm an, denn es ist noch ordentlich was los. Toll für Frau Gierse, beschissen für mich. Aber es nützt alles nichts, denn ich brauche die Kohlestifte, Pastellkreiden und das Fixativ für mein nächstes Projekt, daher klemme ich mir mein Board unter den Arm und ziehe die Eingangstür auf. Ich liebe diesen kleinen Souvenirladen hier direkt Hafen. Eigentlich hat er nichts Besonderes an sich, aber seit Paps mir im Urlaub vor 13 Jahren hier eine Packung Farbstifte gekauft hat, habe ich jedes Mal dieses heimelige Gefühl, sobald ich den Laden betrete.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Heute bleibe ich jedoch wie angewurzelt stehen. Hinter dem Tresen steht nicht Frau Gierse, sondern ein fremder Typ. Shit. Wie sehr ich solche Situationen hasse. Wer ist der Kerl? Fremde Menschen anzusprechen ist so ziemlich das Ätzendste für mich. Es ist absurd, denn ich bin fünfundzwanzig Jahre alt und sollte das mittlerweile können, trotzdem wird mir flau im Magen und mein Herz beginnt schneller zu klopfen.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 08:50:24 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Krux mit dem ersten Satz</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/die-krux-mit-dem-ersten-satz</link>
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  &lt;font color="#0321a6"&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Krux mit dem ersten Satz
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Endlich geht es los. Okay, die Muse hat mich gezwungen, schon vorzuarbeiten, trotzdem beginne ich mit einem leeren Dokument und nachdem ich
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Kapitel 1
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         getippt habe, passiert erst mal nichts weiter. Meine Finger liegen auf der Tastatur, die Muse guckt absolut gespannt zu, aber wir müssen uns beide gedulden, denn der erste Satz lässt auf sich warten.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich weiß genau, was in diesem Kapitel passieren wird, wie mein Protagonist reagieren, was er denken und wie er sprechen wird, aber der erste Satz ist echt eine Krux. Er muss richtig knallen. Im Idealfall so, dass der Leser weiterliest. ;-)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Um mir selbst den Druck etwas zu nehmen, kontrolliere ich sicherheitshalber, ob meine Formatvorlage auch richtig eingestellt ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ist sie.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sehr gut. Dann kann’s jetzt ja
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           richtig
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          losgehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die ersten Worte erscheinen, sind aber leider nicht die richtigen, daher muss ich sie wieder löschen. Woher ich das weiß, kann ich leider nicht sagen. Es ist einfach ein Gefühl, dass da noch mehr geht. Also heißt es, weiter warten. Jedes Mal das gleiche Spiel, wenn ich etwas Neues beginne. Das ist ganz normal, erinnere ich mich, damit ich nicht in Panik verfalle. Klar, ich könnte erst mal irgendwas schreiben und es dann später ändern. Ist aber leider nicht mein Ding.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Irgendwann kommt er, der Geistesblitz. Der richtige Satz, der perfekte Einstieg in diese Geschichte und dann läuft es wie am Schnürchen. Zum ersten Satz gesellt sich der nächste. Ein Absatz entsteht, dann noch einer. Schon nach einer halben Seite hat mein Protagonist eine Persönlichkeit bekommen. Ich werde im Verlauf der Geschichte ein bisschen daran schrauben können, aber in Grundzügen bildet sich schon jetzt aus, was für ein Charakter er ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zwischendurch löst sich – wieder einmal Dank Internet – auch das Problem des außergewöhnlichen Vornamens von P. Es gab nämlich mal einen P, der zumindest unter Neurologen bekannt ist und wie es der Zufall (resp. die Autorin) so will, ist Ps Mutter Neurologin.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich liebe es, zu beobachten, wie die Geschichte sich entspinnt und ich meinen Protagonisten immer mehr Leben einhauche. Wie ich eine Welt erschaffe und die Figuren für eine gewisse Zeit zu meinen Freunden werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Meine Familie und ich wissen: In den nächsten Wochen und Monaten wird es mir schwerfallen, mich auf etwas anderes zu konzentrieren als meine Geschichte. Für gewöhnlich schreibe ich vormittags, aber wenn die Worte rausmüssen, lege ich auch Nachtschichten ein. Ich könnte sowieso nicht schlafen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 29 Aug 2019 06:08:57 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Von der Idee zum Plot (5) – Erzählperspektive und Zeitform</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/von-der-idee-zum-plot-5-erzaehlperspektive-und-zeitform</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von der Idee zum Plot (5) – Erzählperspektive und Zeitform
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Spätestens kurz bevor man mit dem Schreiben loslegt, sollte man sich Gedanken über Erzählperspektive und Zeitform machen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da die Ich-Perspektive meine absolut bevorzugte Erzählperspektive ist und ich nur bei ausgewählten Geschichten zum personalen Erzähler wechsle, steht für mich von Anfang an fest, dass ich auch »LBM20« wieder aus der Ich-Perspektive sowie im Präsens schreiben werde. Zumal die Szenen, die mir die Muse bereits präsentiert hat, dem entsprechen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Frage ist nur, ob ich wie in Band 1 und 2 einen wechselnden Erzähler einsetze oder die komplette Geschichte aus Bs Sicht schreibe (P und K kommen aufgrund des Grundthemas und der Drama-Twists nicht in Frage). Dafür berate ich mich mit einer meiner Beta-Leserinnen und sie möchte die Geschichte sehr gern von allen drei Männern erzählt bekommen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Tendenz hatte ich auch und es passt zudem super in die Reihe, daher werde ich auch dieses Buch mit wechselnden Erzählern schreiben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Meine Schreibvorbereitung ist mit diesem Punkt abgeschlossen. Ich möchte allerdings anmerken, dass die Reihenfolge natürlich nicht in Stein gemeißelt ist. Es kann genauso gut auch zuerst die Handlung feststehen und die Figuren werden entsprechend eingebaut und (im Verlauf) angepasst. Außerdem kann sich die Vorgehensweise sowie Intensität der Vorbereitung auch von Projekt zu Projekt unterschieden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das macht jeder nach seiner Façon und entsprechend der eigenen Arbeitsweise. Und natürlich in Absprache mit der Muse. ;-)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 26 Aug 2019 07:16:30 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Von der Idee zum Plot (4) – der Spannungsbogen</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/von-der-idee-zum-plot-4-der-spannungsbogen</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von der Idee zum Plot (4) – der Spannungsbogen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Band 2 habe ich mittlerweile abgeschlossen und in die fähigen Hände des Verlags gegeben. Ab jetzt kann ich mich voll und ganz auf »LBM20« konzentrieren und bin hochmotiviert, loszuschreiben.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Allerdings fehlt mir noch etwas Entscheidendes: Der Spannungsbogen an sich. Hier entscheidet jeder Autor selbst, wie detailliert er ihn im Vorhinein ausgestaltet. Manche haben nur eine grobe Idee im Kopf, andere skizzieren sich jede Szene im Voraus und wieder andere basteln sich irgendwas dazwischen zurecht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich habe schon so ziemlich alle Varianten durchprobiert und fühle mich mit einem auf Grundlage der Figuren geplanten, groben Plot inklusive fixer Meilensteine am wohlsten. So kann ich auf unvorhergesehen auftretende Nebenprotagonisten reagieren und fühle mich in meiner Kreativität nicht so eingeengt, wie es bei einem klar vorgegebenen Handlungsablauf der Fall wäre (den ich sowieso noch nie einhalten konnte).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Meilensteine muss ich jetzt jedoch erst noch identifizieren. Das sind zum Beispiel das Kennenlernen der Protagonisten – das Ganze dreimal, da es drei Personen sind, die sich irgendwann jeweils zum ersten Mal begegnen. Gut, die Muse hat mir dahingehend ja schon ein paar Szenen geflüstert, darauf kann ich aufbauen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach dem Kennenlernen müssen die drei dann irgendwie eine Beziehung zueinander aufbauen. Und zwar nicht nur eine zu dritt, sondern jeweils auch paarweise untereinander. Sie müssen also mal zu dritt, mal nur zu zweit etwas erleben, das sie verbindet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn B, P und K dann in der Beziehung angekommen sind, ergibt sich unweigerlich das Problem des Outings gegenüber ihren Familien/Nachbarn und nicht zuletzt wird es ein Wiedersehen mit der Vergangenheit geben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nebenbei dürfen die Nebenprotas übrigens nicht vergessen werden. Ihre Rollen sollten ebenfalls vorher schon grob durchdacht sein, damit man sie im Verlauf passend platzieren kann. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alles natürlich im Hinblick auf die bereits ausgearbeiteten, dramatischen Twists. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So, mein grober Plan steht also fest. Ich bin gespannt, in wie weit die Muse ihn mich auch verfolgen lässt. ;-)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 22 Aug 2019 07:20:14 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von der Idee zum Plot (3) – Drama, Baby!</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Von der Idee zum Plot (3) – Drama, Baby!
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Namen und Background stehen fest, nun geht es ans Eingemachte. Was ist das Hauptthema meiner Geschichte? Klar, Liebe. Schwule Liebe. Schwule Liebe zu dritt. Daraus ergeben sich schon die ersten Hürden. Es wird an der einen oder anderen Stelle ein Coming-out zu dritt geben müssen. Wie reagieren also die Familien, Nachbarn, Arbeitskollegen? Diese (möglichen) Konflikte entscheiden über die Grundstimmung des Buches. Entscheide ich mich für eine eher von Angst und Homophobie geprägte Umwelt, werden meine Männer anders handeln und denken, als wenn sie von Menschen umgeben sind, die sie akzeptieren. Von außen betrachtet scheinen die drohenden Konflikte offensichtlich zu sein, aber für mich als unverbesserliche Träumerin ist es wichtig, diese vorher zu identifizieren und die Grundstimmung festzulegen, sonst schreibe ich ganz schnell eine unrealistische Märchenwelt zusammen und meine Betaleserinnen sowie das Lektorat müssen mich auf den Boden der Tatsachen zurückholen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von den äußeren Einflüssen abgesehen, was werden die dramatischen Höhepunkte innerhalb des Dreiergespanns und auch innerhalb der Figuren selbst sein? Ich finde diesen Part der Plotfindung superschwierig und gleichzeitig superspannend, denn natürlich sollt ihr, meine lieben Leser*innen, mir glauben (können), was ich da schreibe und meine Protagonisten verstehen und sie trotz ihrer Macken lieb gewinnen. Es muss also einen realistischen und nachvollziehbaren Konflikt geben, der aber nicht langweilig sein und schon nicht ein Thema betreffen darf, was schon zwanzig andere Autoren durchgenudelt haben. Natürlich kann ich das Rad nicht neu erfinden, aber es muss sich ja nicht immer in die gleiche Richtung drehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mir kommt eine Idee, die ich spannend finde, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie „markttauglich“ ist. Schreckliches Wort, ich weiß, aber es ist nun mal nicht von der Hand zu weisen, dass das Schreiben mein Hauptjob ist und ich daher viele Leser erreichen möchte. Muss, wenn man ganz ehrlich ist. Daher sollte die Grundidee der Story möglichst viele Leser ansprechen. Und hier kommt mein Team ins Spiel. Die Betaleser sind in diesem Fall ungeeignete Ansprechpartner, denn sie sollen ja unvoreingenommen an die Story rangehen und das können sie nicht, wenn sie die Twists kennen. Daher muss meine Verlegerin herhalten. Wir besprechen meine Idee, jonglieren mit möglichen Alternativen und finden schließlich eine Lösung, die uns beiden sehr gut gefällt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was nun folgt, ist Standard: Recherche, Recherche, Recherche. Ich muss alles über die neue Idee, die den Hauptkonflikt bilden wird, herausfinden. Und mit alles, meine ich in meinem Fall auch alles. Es mag sein, dass andere Autoren den Rechercheaufwand geringer halten oder sich auf die Grundinformationen beschränken. Das ist in vielen Fällen völlig in Ordnung, denn wie bereits erwähnt, schafft es sowieso nur ein Bruchteil davon ins Buch.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich hingegen recherchiere grundsätzlich alles bis ins kleinste Detail und tausche mich nach Möglichkeit mit Leuten aus, die fundierte Kenntnisse haben oder noch besser sogar aus persönlicher Erfahrung sprechen. Dauert ewig und ist möglicherweise übertrieben, aber ich muss mir erst sicher sein, eine Sache komplett von allen Seiten beleuchtet und verstanden zu haben, bevor ich darüber schreiben kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denn auch wenn das Schreiben ein kreativer Beruf ist und ja, vieles unter künstlerische Freiheit verbucht werden kann, habe ich als Autorin einen Bildungsauftrag. Solange auf meinem Buch nicht steht, dass es Fantasy ist, muss ich mich ein Stück weit an die Realität halten. Zumindest sollten Abläufe so oder so ähnlich auch im wirklichen Leben spielen können.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Und da führt der Hausmeister nun mal keine Herz-OP durch oder setzt sich eine Institution sehenden Auges über den Datenschutz hinweg oder ist der promovierte Facharzt mit eigener Praxis ein Jungspund von 25 Jahren. Genauso wenig wird der Asexuelle durch den berüchtigten "Wunderschwanz" bekehrt oder ein traumatisierter Protagonist durch die Liebe geheilt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es wäre wundervoll, wenn die Muse und ich ein Zuckerwatteland nach dem anderen erschaffen könnten, aber das würdet ihr uns nicht glauben und um ehrlich zu sein, ich mir auch nicht. :-D Daher muss auch das Drama im Buch Hand und Fuß haben. Dann kann es endlich losgehen, mit dem eigentlichen Schreiben. Oder?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 19 Aug 2019 07:29:55 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von der Idee zum Plot (2) – Beruf, Alter und Persönlichkeit</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/von-der-idee-zum-plot-2-beruf-alter-und-persoenlichkeit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Von der Idee zum Plot (2) – Beruf, Alter und Persönlichkeit
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nachdem ich nun die Vor- und Nachnamen der Protagonisten kenne, steht eine etwas größere Recherche im Raum. Von B weiß ich aus Band 2, dass er künstlerisches Talent hat. Super, damit lässt sich arbeiten.
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Ecosia
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         , Suchmaschine meines Vertrauens, verrate mir alles, was du über ein Kunststudium weißt. Da meine Recherchen öfter mal ausarten können, muss ich meinen Arbeitstag wegen des neuen Projekts neu organisieren.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vormittags schreibe ich jetzt mit Hochdruck an Band 2 weiter und meine Abende verbringe ich damit, für Band 3 Modulhandbücher verschiedener Hochschulen zu lesen, Lehrstuhlbezeichnungen zu notieren, Studiendauer und mögliche Abschlüsse zu recherchieren. Nur ein Bruchteil davon wird am Ende tatsächlich im Buch stehen, aber das Worldbuilding muss stimmen. Das heißt, alle diese Informationen gehören zum Grundgerüst der Geschichte. Denn wenn mein Protagonist tatsächlich Kunst studiert hat, muss er eine entsprechende Vorbildung mitbringen. Das kann ich in Band 2 locker unterbringen, puh, ein Problem weniger (das sich in dieser Form bei Einzelbänden natürlich nicht ergibt, aber bei Reihen eben nicht übersehen werden darf). Außerdem ergibt sich aus der Studiendauer das Alter von B in Band 3.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei K ist das sogar noch wichtiger, denn als Arzt mit eigener Praxis wäre es arg unrealistisch, wenn er so alt wie B nach dem Studium ist. Es wird sich also ein Altersunterschied ergeben, der sich so auch in der Sprache der Protagonisten und in der Dynamik der Geschichte wiederfinden muss. Dank Internet ist die Recherche über die Ausbildung zum Mediziner kein Problem.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun bleibt nur noch P. Hier habe ich zwei Möglichkeiten. Ich kann ihm entweder ein Alter oder seinen beruflichen Background vorschreiben. Da ich noch keine Ahnung habe, was für ein Typ P ist, entscheide ich mich, ihn altersmäßig genau zwischen B und K zu platzieren und einfach zu sehen, wohin die Reise gehen wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch die Nebenprotas sollten nicht nur Statisten sein, sondern im Idealfall die drei Hauptprotagonisten in Szene setzen und die Handlung mit vorantreiben. Also brauchen auch sie interessante Charakterzüge.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Berufswahl und Alter lassen schon stark auf die Persönlichkeit meiner Protagonisten schließen. Den Rest übernimmt die Muse. Sie entscheidet, ob mein Protagonist eher introvertiert, draufgängerisch, mutig, verspielt, machohaft oder flamboyant ist und ich finde es immer wieder spannend, welche Typen sie dabei zusammenwürfelt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Über das Aussehen meiner Protagonisten mache ich mir nur in Grundzügen ein paar Gedanken. Und Notizen, denn bei drei Hauptpersonen und diversen Nebencharakteren geraten Augen- und Haarfarben schnell mal durcheinander. Außerdem erwähne ich im Verlauf der Geschichte meist Dinge wie die Statur, markante Größenunterschiede oder einen extravaganten Kleidungsstil. Einen Steckbrief abzuarbeiten oder gar den Protagonisten sich selbst ausführlich beschreiben zu lassen, finde ich allerdings schrecklich, daher sind es wenn dann wohldosierte Details, die ich hier und da einstreue. In der Regel überlasse ich es lieber der Fantasie des Lesers, wie genau die Figuren für ihn aussehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 15 Aug 2019 06:20:49 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von der Idee zum Plot (1) – Namensfindung</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/von-der-idee-zum-plot-1-namensfindung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von der Idee zum Plot (1) – Namensfindung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich bin in den letzten Zügen von Band 2 und habe mehr oder weniger erfolgreich verdrängt, dass Band 3 schon angefangen auf meiner Festplatte liegt. Allerdings habe ich den Verlag bereits vorgewarnt, dass die »Regenbogenpension«-Reihe weitergehen wird und ich einen Dreier plane.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Meine Verlegerin freut sich darauf und stellt mir einen Slot bei der Leipziger Buchmesse in Aussicht. *yeah* Meine Betaleserinnen von Band 2 sind ebenfalls informiert und haben zu meiner grenzenlosen Erleichterung und Freude zugesagt, bei »LBM20« auch dabei zu sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber noch während ich Band 2 zu Ende tippe, lässt mich Band 3 einfach nicht los. Ich bin hochmotiviert, endlich mit dem Schreiben loszulegen, doch erst mal gilt es, aus der Idee und den paar Szenen, einen Plot zu zimmern. Dafür muss ich wissen, wer genau die drei Kerle sind, die die Muse mir da vornamenlos hingesetzt hat. Klar, B kenne ich, der spielt ja schon in Band 2 mit. Aber in Band 3 ist er älter geworden und reifer und braucht einen Job, eine Wohnung etc. Über die anderen beiden Männer weiß ich gleich gar nichts, außer, dass einer von ihnen Arzt ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als erstes muss ich mich nun also auf Namenssuche begeben, denn ich bilde mir ein, dass der Name einen Einfluss darauf hat, wie die Person ist. Auch wenn es nur ein fiktiver Charakter ist. Zum Glück höre ich morgens in der Küche immer Radio. Dort singt jemand über einen K. Toller, außergewöhnlicher Name, du darfst in mein Buch. Fehlt noch der für Kerl Nummer 3. Das kriegen ich neben dem Schreiben der anderen Geschichte hin.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nachdem ich jedoch meine sonst bevorzugten Vornamenslisten durchgesehen, meine Kinder und meinen Mann nach männlichen Vornamen ausgefragt und trotzdem noch keinen gefunden habe, der zu diesem Mann und in diese Geschichte passt, bin ich kurz davor, ihn einfach vorerst Kerl 3 oder beim Nachnamen zu nennen, als die Muse mir plötzlich seinen Vornamen zuflüstert: P. Hm. Der ist nun wirklich außergewöhnlich. Wie soll ich den in einer Geschichte, die an der deutschen Ostsee spielt, einbauen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Meine Muse grinst nur, zuckt mit den Schultern und verzieht sich wieder. Da der Name aber wirklich schön ist und ich ihn sonst noch nicht oft gehört habe, auch wenn meine Kinder (und meine Betaleserin) ihn sofort einem Cartoon zuordnen konnten, darf er ins Buch. Irgendeine Erklärung dafür wird mir schon einfallen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Mission Namenssuche ist somit erfolgreich abgeschlossen. :-)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 12 Aug 2019 10:14:47 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Muse – Freund und Helfer?</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/die-muse-dein-freund-und-helfer</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Die Muse - Freund und Helfer?
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wie sagte Hermann Hesse schon so schön:
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          »Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.«
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das trifft natürlich auch auf die Geburt einer Geschichte zu, denn man stelle sich vor, wie magisch es anmutet, wenn da plötzlich eine Idee ist, die sich unaufhaltsam immer weiterspinnt, bis sie so komplex geworden ist, dass die fiktiv erschaffene Welt ein eigenes Dokument erfordert, um den Überblick zu behalten.
          &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Klingt doch zauberhaft, oder? Wie es bei der Ideenfindung zu »LBM20« tatsächlich zugeht, könnt ihr euch wie ein Zwiegespräch zwischen mir und meiner Muse vorstellen. Also, meine Muse ist eigentlich nichts weiter als die Ideen, Szenen, Dialoge und all die Komponenten, die eine Geschichte ausmachen, die ich plötzlich im Kopf habe, aber wenn ich jemandem erzähle, dass in meinem Gehirn Dinge abgehen, auf die ich keinen Einfluss habe, klingt das ein bisschen zu sehr nach Dachschaden.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Also, wie läuft das mit der Idee für Band 3 ab? Ich schreibe noch am Band 2 der »Regenbogenpension«-Reihe, da guckt die Muse grinsend um die Ecke. 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erst natürlich nur zaghaft nach dem Motto: »Hey, wie wäre es, wenn du B
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            [Anm. d. Autorin: Nebenprotagonist aus Band 2 - Veröffentlichung im Dez 2019]
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            auch eine Geschichte schreibst?«
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           »Klar«, antworte ich erfreut, denn schließlich war ich mir nicht ganz sicher, ob es tatsächlich einen Band 3 geben wird. »Wenn ich diese hier fertig habe.«
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Die Muse lächelt und nickt und zieht sich wieder zurück. Und obwohl ich es mittlerweile besser wissen sollte, schreibe ich zufrieden und nichtsahnend an Band 2 weiter. Es dauert aber nur ein paar Tage, dann steht die Muse wieder auf der Matte.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           »Du, ich hab mir schon mal ein paar Gedanken gemacht. Es wird ein Dreier. Hattest du ja schon lange nicht mehr und wir wissen beide, wie gern du Dreier schreibst.«
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Ich seufze, nehme mit sehnsüchtigem Blick auf meinen angefangenen Dialog die Finger von der Tastatur und schlage eine leere Seite im Notizbuch auf. »Okay, schieß los.«
           &#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Gibst ja doch nicht eher Ruhe.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Soll heißen: Die Gedanken an die neue Geschichte verfolgen mich ab jetzt ununterbrochen, bis ich sie notiert habe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           »Also, wie gesagt, es wird ein Dreier. Happy-End natürlich garantiert. Ich hab auch schon einen Titel parat. Die Vornamen der anderen beiden Kerle weiß ich noch nicht, werden aber auf jeden Fall außergewöhnlich. Die Nachnamen kenne ich allerdings schon. Und natürlich spielt die Geschichte auch in deinem fiktiven Urlaubsort – ist übrigens nervig, dass der keinen Namen hat, aber na ja... du bist die Autorin.«
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           »Was du nicht sagst. Okay, ein Dreier mit B und zwei vornamenlosen Kerlen an der Ostsee.«
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           »Genau. Also musst du B in Band 2 dementsprechend für Band 3 aufbauen.«
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           »Ja, das habe ich verstanden, aber danke für die Vorwarnung.«
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           »Gern. Ein paar Szenen habe ich auch schon vorbereitet. Mach am besten mal ein neues Dokument auf, dann kannst du die gleich aufschreiben.«
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           »Was? Nein, nein, nein! Wir hatten uns darauf geeinigt, dass das so nicht mehr läuft. Wir schreiben Geschichten von vorne nach hinten.«
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           »Ja, das gefällt mir nicht so gut.«
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           »Aber ich sitz dann hier und muss zusehen, wie ich die Lücken fülle.«
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           »Das ist dein Job, Liebes. Meiner ist es, dir Ideen zu liefern, und deiner, daraus eine Geschichte zu machen.«
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           »Ja, aber... Verdammt, du hast ein beschissenes Timing. Ich bin hier mitten in einer Szene.«
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           »Das bist du immer.«
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           »Und wem habe ich das zu verdanken?«
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           »Gern geschehen. Jetzt schreib auf...«
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           So in etwa könnt ihr euch die Geburt von »LBM20« vorstellen. Damit das niemand falsch versteht, ich liebe meinen Job. Ich liebe auch meine Muse abgöttisch. Aber dieses Timing ist absolut ätzend.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den späteren Titel von »LBM20« kenne ich tatsächlich schon, da ich dahingehend jedoch abergläubisch bin, verrate ich ihn noch nicht. Ich kann aber versichern, dass mir die Titelfindung bei Reihen sehr viel leichter fällt als bei Einzelbänden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und für alle, die jetzt der Meinung sind: Die Sache mit dem Dachschaden war gar nicht so weit hergeholt... Ihr habt völlig recht, aber jeder, der schon mal eine Idee hatte, die ihn nicht losgelassen hat, kann vielleicht nachvollziehen, wie hartnäckig eine Muse sein kann. Bei jeder einzelnen Geschichte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Solange ich die Szenen nicht aufschreibe, die nun in meinem Kopf herumgeistern, werde ich immer und immer wieder darüber nachdenken, was mich wiederum beim Schreiben von Band 2 total blockiert, daher bleibt mir nichts anderes übrig, als das aktuelle Projekt zu pausieren und quasi mit dem Schreiben des Nachfolgers zu beginnen. Ganz so, wie die Muse es von Anfang an wollte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 05 Aug 2019 18:13:01 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Abenteuerreise »LBM20« - Wer kommt mit?</title>
      <link>https://www.jessicamartin.de/abenteuerreise-lbm20-wer-kommt-mit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h1&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Abenteuerreise »LBM20« 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Wer kommt mit?
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich liebe es, Bücher zu schreiben. Doch vom ersten Satz einer Geschichte bis zum fertigen Buch ist es ein langer, harter Weg und viele Stolpersteine könnten das Projekt zum Scheitern bringen, noch bevor ich den Spannungshöhepunkt der Geschichte überhaupt zu (elektronischem) Papier gebracht habe.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das wäre sehr schade, denn am Ende dieser kreativen Abenteuerreise wartet die tollste Belohnung überhaupt: Das befriedigende Gefühl, es geschafft zu haben. Stolz das eigene Buch in den Händen halten zu können und Feedback einer begeisterten Leserschaft zu bekommen, die sich ganze Nächte um die Ohren schlägt, weil sie das Buch – mein Buch! – nicht aus den Händen legen kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Natürlich sind die Gründe für den Ansporn, ein Buch zu schreiben, so individuell wie die Autoren selbst. Nach nunmehr fünfzehn Romanveröffentlichungen treibt mich jedoch auch heute noch die Aussicht auf diese Belohnung beim Schreiben einer jeden Geschichte an. Besonders dann, wenn im Schreibprozess unweigerlich die Lust nachlässt und der Frust sich einschleicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das bedeutet nicht, dass ich hier genervt sitze und mein Manuskript, meine Protagonisten oder gar meine Muse verfluche. Okay, das mache ich, aber nicht wirklich ernsthaft. Nach ein bisschen Motzen und Schmollen schreibe ich weiter.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Braucht es also nur Ausdauer, Disziplin und Motivation, um ein Buch veröffentlichen? Die Antwort ist ganz klar: Jein. Ohne ausreichend Selbstdisziplin, Motivation und Durchhaltevermögen ist so ziemlich jedes Projekt von vornherein zum Scheitern verurteilt. Ein bisschen mehr braucht es dennoch, um ein gutes Buch zu schreiben. Mut, selbstkritisches Denken, ein tolles Team, das einem den Rücken stärkt (und oftmals auch freihält!) und natürlich ganz viel Kreativität. Und selbst wenn ich all das im Gepäck habe, wird es bei jedem Projekt mindestens einen Moment geben – und mag er noch so kurz sein –, in dem ich einfach keinen Bock mehr habe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Welche Probleme beim Schreiben einer Geschichte auf mich lauern werden und wie (und natürlich ob!) ich es schaffe, sie zu meistern, sodass ich am Ende stolz das fertige Buch in den Händen halten kann, könnt ihr in den nächsten Wochen und Monaten – denn so lange dauert es, ein Buch zu veröffentlichen – auf meinem Blog quasi am lebenden Objekt miterleben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dazu nehme ich euch mit auf meine ganz persönliche Abenteuerreise. Wagt einen Blick hinter die Kulissen und erlebt die Entstehung meiner neuen Geschichte mit dem motivierenden Arbeitstitel »LBM20« mit. Durch regelmäßige Updates über meinen Schreibprozess und alles, was danach kommt bis über die Veröffentlichung hinaus, lasse ich euch ungeschönt an der Entstehung des dritten Bands meiner »Regenbogenpension«-Reihe teilhaben. Und der Arbeitstitel ist dabei tatsächlich Programm, denn die Veröffentlichung des Buches ist zur Leipziger Buchmesse 2020 fest eingeplant. Bis dahin sind es zwar noch einige Monate, aber ihr werdet sehen, dass die Zeit wie im Flug vergehen wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich habe vor meinem Urlaub schon ein bisschen vorgearbeitet, daher wird mein nächster Blogbeitrag auch nicht lange auf sich warten lassen. Geplant ist, jeden Montag und Donnerstag ein Update von der Schreibfront zu geben, daher bleibt gespannt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bis zum nächsten Beitrag könnt ihr mir gern in den Kommentaren verraten, was ihr euch von meinem Buchtagebuch (hihi, versucht das mal zehnmal schnell hintereinander zu sagen) erwartet. Natürlich könnt ihr mir auch jederzeit Fragen zum Schreibprozess oder speziellen Stationen stellen. Ich werde versuchen, sie nach bestem Wissen zu beantworten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 05 Aug 2019 17:43:13 GMT</pubDate>
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